MailStore Cloud Edition – Die E-Mail-Archivierungslösung für Service Provider erscheint 2013

Veröffentlicht: 15. April 2013 | Autor: | Kategorie: News | Tags: , , , | Keine Kommentare »

Wir freuen uns, heute das neueste MailStore-Produkt, die MailStore Cloud Edition, offiziell ankündigen zu dürfen. Mit Hilfe der MailStore Cloud Edition können Service Provider ihren Kunden E-Mail-Archivierung als Dienstleitung anbieten und so ihr Portfolio rund um E-Mail-Services vervollständigen.

Service Provider erhalten mit der MailStore Cloud Edition eine grenzenlos skalierbare Softwarelösung, die sie auf der eigenen oder auf gemieteten IT-Infrastrukturen betreiben können.

Interessierte Service Provider können sich bereits heute kostenlos und unverbindlich registrieren, um neben Hintergrundinformationen im Laufe der nächsten Monate exklusiven Zugriff auf Vorab-Versionen zu erhalten.

Die Veröffentlichung der finalen Version ist zum Ende 2013 geplant.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website oder in der offiziellen Pressemeldung.


Die Beweiskraft von E-Mails

Veröffentlicht: 22. November 2011 | Autor: | Kategorie: News | Tags: , , , , , , | Keine Kommentare »

Ein vollständiges und revisionssicheres E-Mail-Archiv bietet einen großen Vorteil, wenn es denn einmal zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt. Gerade für Unternehmen kann es essentiell werden, belegen zu können, welche Absprachen wann und wie zwischen den einzelnen Parteien getroffen wurden, z.B. in Vertragsangelegenheiten, bei Fristabsprachen oder Projektplanungen. Zwar hat die Standard-E-Mail nach wie vor nicht den gleichen Beweiswert wie eine analoge “Urkunde” oder Dokumente mit qualifizierter elektronischer Signatur, sie wird aber regelmäßig in Verfahren zugelassen und gewürdigt.

Dies geschieht dann im Rahmen der freien richterlichen Beweiswürdigung. Wie auch beispielsweise Inhalte von Telefonaten oder das auf Fotos Dargestellte  Einfluss auf die Entscheidungsfindung des Gerichts nehmen können, werden auch Inhalte von Mails regelmäßig prozessrelevant. Nur in den seltensten Fällen wird übrigens bestritten, dass die jeweilige Mail nicht vom angeblichen Absender stammt, was ihren Aussagewert noch einmal deutlich erhöht.

Rechtliche Relevanz von E-Mails

Die rechtliche Relevanz von E-Mails ist jedoch weit gewichtiger als ihr formaler Status als Beweis vor Gericht. E-Mails sind elektronische Erklärungen, die beispielsweise im Vertragsrecht als juristisch verbindlich eingestuft werden. Geschäftliche Angebote oder die Abstimmung von Fristen haben als Mail die gleiche Gewichtung wie in Briefform.

All dies führt vor Augen, wie wichtig es für Unternehmen – aber durchaus auch für Privatpersonen – ist, den gesamten E-Mail-Bestand zu archivieren. Eine vollständige und nachweislich manipulationssichere Archivierung und somit das schlichte Vorhandensein aller E-Mails verschafft eine optimale Ausgangsposition, nicht nur in juristischen Auseinandersetzungen.  Eine Lösung wie MailStore garantiert natürlich auch den schnellen Suchzugriff auf E-Mails und beliebige Dateianhänge.

E-Mail Archivierung mit MailStore Server

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können sich mit MailStore Server alle rechtlichen, aber auch technische und wirtschaftliche Vorteile moderner E-Mail-Archivierung einfach und sicher nutzbar machen. Dazu legt MailStore Server perfekte Kopien aller E-Mails in einem zentralen E-Mail-Archiv ab und stellt so die Sicherheit und Verfügbarkeit beliebiger Datenmengen auch über viele Jahre hinweg sicher.

Quellen und weiterführende Informationen


Ahnenforschung: Verschollene Vorfahren aufgetaucht

Veröffentlicht: 29. Juni 2011 | Autor: | Kategorie: News | Tags: , , , | Keine Kommentare »

Einem archäologischen Zufall ist es geschuldet, dass wir allen Interessierten hier im Blog nun zwei Screenshots präsentieren können, die das Erscheinungsbild eines Urahns von MailStore Home abbilden.

MailStore-Oberfläche aus dem Jahre 2006

MailStore-Oberfläche aus dem Jahre 2006

Die MailStore-Oberfläche aus dem Jahre 2006 zeigt ein Produkt, dessen Entwicklung 2004 begann und sich zwei Jahre später ins Licht der Öffentlichkeit wagte. Das Look-and-Feel war schon damals edel und zeitgemäß, der Mut zu großformatigen Schaltflächen beeindruckt. Auch eine Anmutung von Orange war schon vorhanden – eckige Früchte jedoch wurden erst später gepresst. Was in einem kleinen Büro in Viersen am Niederrhein das Licht der Welt erblickte, hat sich in den letzten Jahren über den ganzen großen Erdenball verbreitet. Weit über eine Million Menschen haben inzwischen beigetragen  zum überwältigenden “Fortpflanzungserfolg” unseres kleinen, feinen Softwarebabys.

Ein weiteres Relikt aus grauer Vorzeit

Ein weiteres Relikt aus grauer Vorzeit

MailStore Home heute


Was wird aus dem E-Postbrief?

Veröffentlicht: 23. Februar 2011 | Autor: | Kategorie: News | Tags: , , , , , | Keine Kommentare »

Die Post und das Internet – zwei Beobachtungen:
Nach Schätzungen haben sich inzwischen weit über eine Million Bundesbürger für den E-Postbrief der Deutsche Post AG, der seit nunmehr über einem halben Jahr zur Verfügung steht, registriert.  Die aktive Nutzung dürfte bisher jedoch nur bei einem Zehntel liegen.
Die Internetseite von Deutsche Post DHL wurde kürzlich im Rahmen einer Studie der schwedischen Consulting-Agentur Hallvarsson & Halvarsson (H&H) als zweitbeste im Europavergleich und als beste deutsche Unternehmenspräsenz ausgezeichnet (KWD Webranking). Leider können eigene Erfahrungen mit deutschepost.de dies überhaupt nicht untermauern.

Letzteres ließe sich vielleicht dadurch erklären, dass es sich bei der Selbstdarstellung von börsennotierten Unternehmen im Internet schlicht um auf die Finanzmärkte zielende Informationssysteme handelt. Deren Produkte und Services, die Ansprache bestehender und potentieller Kunden sowie Usability und informativer Mehrwert stehen auf einem ganz anderen Blatt. Womit ich beim Ausgangspunkt dieser Überlegungen wäre: Die im letzten Jahr aufwändig präsentierte “Technikinnovation” des weltgrößten Logistikkonzerns mit Sitz in Bonn, der E-Postbrief, scheint nicht so recht von Erfolg gekrönt zu sein. Warum?

Schlechte Noten durch die Stiftung Warentest, ein Hacker-Wettbewerb, dessen Ergebnisse unter der Decke gehalten werden (zumindest inhaltlich), anfangs ins Abseits geraten im Rahmen der DE-Mail-Debatte (hierzu entscheidet der Bundestag morgen) – und vor allem der vom ersten Tag an den Dienst begleitende Vorwurf einer nicht integrierbaren “Insellösung” machten die Schritte der guten alten Post in das gar nicht mehr so neue Zeitalter der digitalen Kommunikation schwer.

Technisch ist das bisher geleistete kein Hexenwerk, alle anderen E-Mail-Provider sind dazu ebenfalls in der Lage. Nur haben sie (Deutsche Telekom, United Internet u.a.) bisher abgewartet, was das DE-Mail-Gesetz festschreiben wird. Da sich aber eine Verwässerung der ursprünglich geforderten Sicherheitsstandards (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) abzeichnet sowie eine durchgehende Domainkennung “de-mail” nicht kommen wird, ist die Post plötzlich wieder im Aufwind. Obwohl so “plötzlich” diese Situation natürlich nicht eingetreten ist, sondern eher ein Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit darstellt. Nicht ohne Grund wird auf der Cebit das neue Tool E-Poststelle vorgestellt, das sich geziehlt an Behörden und Verwaltungen wenden wird.

Und nicht umsonst kommuniziert das Bonner Unternehmen in diesen Tagen auf allen Kanälen, dass “der Leistungsumfang des E-Postbriefs weit über den zukünftigen De-Mail-Standard hinausgeht”. In diesem Sinne nähme der Dienst tatsächlich eine nachhaltige Entwicklung – zumindest ökonomisch gesehen. Schließlich erwartet nicht nur der mit der Thematik befasste CDU-Politiker Clemens Binninger “mehrere Milliarden” so genannte sichere E-Mails pro Jahr.
Wird dann was aus dem E-Postbrief?

UPDATE (25.02.2011): Bundestag verabschiedet De-Mail-Gesetz


Unternehmens-Kommunikation 2.0 oder Die Bedeutung der E-Mail im Business

Veröffentlicht: 16. Februar 2011 | Autor: | Kategorie: News | Tags: , , , | Keine Kommentare »

In einem kürzlich veröffentlichten Gartner Webcast wird das Thema E-Mail verhandelt. Und zwar unter folgender Fragestellung: Warum werden in Unternehmen die zahlreich vorhandenen Lösungen zur elektronischen Zusammenarbeit kaum genutzt? Internetbasiertes Dokumenentenmanagement und ebensolche Backupmöglichkeiten, Video- und Telefonkonferenz-Module, Microblogging- und Projektentwicklungstools, Business-Community-Angebote – fast alles bleibt im Marginalen verhaftet, am Ende des Tages werden doch wieder gute alte E-Mails geschrieben. Anhang-Weiterleitungs-Orgien verstopfen Mailserver, Netzwerken erschöpft sich in der Pflege der Outlook-Kontakte und zur Projektplanung gibt es doch die Kalenderfunktion im E-Mail-Client, oder?

Auch die vierte Generation von Microsofts Business-Plattform SharePoint schafft beispielsweise Abhilfe nur im Theoretischen. Oder wie Gartners E-Mail-Experte Matt Cain es ausdrückt: Die meisten der in Unternehmen vorhandenen Interaktions-Lösungen sind zu kompliziert, intern zu wenig evaluiert und kaum vernetzt. Da ist der E-Mail-Provider ein anderer als der Anbieter von “shared workspace” und für die Internet-Telefonie wird wiederum eine weitere Umgebung genutzt.

E-Mail ist also der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich alle einigen können – ohne große Anstrengungen, aus Gründen der Trägheit. Dass bei dieser Art der Nutzung das System aber zwangsläufig träge und ineffektiv ist oder zumindest wird, ist unumgänglich. Nur die Befolgung kollaborativer Ansätze kann das System E-Mail im beruflichen Alltag vor dem Kollaps retten, zumindest dessen Effizienz steigern.

Der Analyst Cain spricht von der Notwendigkeit, ein integratives System zu schaffen und skizziert folgendes Szenario:
Zwei Kollegen arbeiten an unterschiedlichen Orten am selben Projekt. Sie schreiben sich eine E-Mail zu einer konkreten Fragestellung. Die Interaktion eskaliert, die Kommunikation muss schneller und intuitiver werden – sie wechseln zu Instant Messaging. Weiter könnte es mit einem Telefongespräch gehen, kombiniert mit der Möglichkeit, online simultan am selben Dokument zu arbeiten. Ist ein Ergebnis erzielt, wird dieses auf einem individuellen Speicherplatz abgelegt – irgendwo in der Cloud – und mit spezifizierten Zugriffsrechten versehen.

Alles schon möglich und tagtäglich im Einsatz? Ja, praktikabel aber nur mit Hemmnissen und als Stückwerk. Das ist die schlechte Nachricht. Die Gute aber ist: Um das geschilderte Szenario möglich zu machen, ist keine weitere große Investition nötig. Einzig eine Verknüpfung der vorhandenen Lösungen, ein smarter  Workaround ist herzustellen. Das ist wie im realen, gesellschaftlichen Leben: Kommt es zu Problemen (wie z.B. Straftaten) wird reflexartig nach Innovationen (härteren Gesetzen) gerufen. Dabei müssten nur die vorhandenen konsequent angewendet werden.

Die E-Mail ist die Mutter der elektronischen Kommunikation, auch im Geschäftsleben. Mit allen anderen Ansätzen sollten wir eine funktionierende Familie um sie herum bauen, eine Art Bestands-Optimierung betreiben.


40 Jahre @ – Kleine Geschichte einer Ligatur

Veröffentlicht: 3. Januar 2011 | Autor: | Kategorie: News | Tags: , , , , , , | Keine Kommentare »

Ray Tomlinson feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Der amerikanische Computerpionier wird 70 Jahre alt, herzlichen Glückwunsch! Tomlinsons wichtigste Erfindung jedoch, die als Abfallprodukt seiner eigentlichen Arbeit an der ARPANET-Entwicklung für BBN in Cambridge entstand, findet seit 1971 Anwendung. Eine ziemlich lange Zeit allerdings nur in der reichlich hermetischen Hemisphäre von Wissenschaftlern und Militärs, vorwiegend in den USA – bis sich seit ungefähr 20 Jahren daraus parallel zum Internet ein Massenkommunikationsmittel entwickelte.

Ob der Jubilar denn tatsächlich der erste war, der den digitalen Postverkehr über Rechnernetze ermöglichte, ist umstritten. Er selbst sieht sich als Urheber von “the first network email“. Sicher hingegen ist, dass er das „at“-Zeichen als Identifikationsmerkmal einführte. Er nutzte es dazu, den Loginnamen von der Bezeichnung des Großrechners zu trennen, um mittels dieser Kombination eindeutige Adressen zu kreieren.  Daran hat sich im Prinzip bis auf den heutigen Tag nichts geändert. Doch woher stammt dieses seltsame Symbol eigentlich?

Die schriftsprachliche Verschmelzung der beiden Buchstaben a und t (wahrscheinlicher: a und d) ist schon bedeutend älter als der erste Computer. Wohl ist sie mittelalterlichen Mönchen geschuldet, denen wir die meisten Ligaturen verdanken. In ihren Schreibstuben und Kopierwerkstätten war Zeit auch schon ein kostbares Gut, jeder Trick zur Verkürzung der stupiden Tätigkeit des Abschreibens willkommen. Das lateinische “ad” (dt.: zu) wurde irgendwann zusammengezogen. Als Symbol überlebte es in der Neuzeit auf der iberischen Halbinsel als Bezeichnung einer Maßeinheit (arroba), in deutschen Juristenkreisen fand es Anwendung zur Abgrenzung von Prozessparteien (im Sinne von “contra”).

Doch seinen Weg auf die Tastatur von Ray Tomlinson nahm es als “angelsächsisches kaufmännisches Wertzeichen” (lt. Wikipedia) in der Bedeutung von “je” oder “zu” (four roses @ 15 pence). Als Relikt vergangener Zeiten war es 1971 noch auf dem “keyboard of the model 33 Teletype” präsent, welches Tomlinson benutzte und so einen späten Siegeszug initiierte. Oder wie es das US-amerikanische National Public Radio gewohnt pathetisch formulierte: “Tomlinson is (…) responsible for the elevation of the @ sign from symbol to icon.

Nachtrag: Die Karriere des “@” ist noch lange nicht auf ihrem Höhepunkt. Nachdem es vor 1971 fast vergessen war, seitdem jedoch zum meist verwendeten Zeichen des digitalen Zeitalters mutierte, ist es inzwischen gar im Museum gelandet. Nicht in irgendeinem zudem: Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) hat es im letzten Jahr in seine Sammlung aufgenommen.